Fleisch isst Menschen

kris, December 1st, 2010

(Erste Fassung vom 25.11.2011, wesentlich ergänzt am 1.12.2011)

“FLIMÈ – das beste Fleisch der Stadt” – in Berlin eröffnet ein Restaurant, das Menschefleich anbietet! Diese Idee wird glaubhaft inszeniert, in Berlin und im “Social Web” verbreitet. Das gekonnte Spiel mit der Irritation provoziert ein umfangreiches Medienecho. Am Ende entpuppt sich alles als eine Kampagne des Vegetarierbundes Deutschland, der damit auf die Kollateralschäden des Fleischkonsums aufmerksam machen will. Diese reichen so weit, daß sie den Menschen selbst schaden und sie sich durch den übertriebenen Fleischkonsum also selbst kannibalisieren.

Alles Weitere erklären die Filme recht anschaulich. Am kompaktesten wird das Ganze von der Agentur Serviceplan präsentiert, die hiermit für die Effizienz und Effektivität ihrer kreativen Kampagne wirbt:

(Die die Namen der “Kreativen”)

Hier das Statement vom Vegetarierbundes:

… und die Darstellung in den Tagesthemen:

… und schlussendlich das Filmchen, mit dem der Vegetarierbund die desaströsen Auswirkungen des Fleischkonsums darstellt, und hofft, dass die Aufmerksamkeit und die Sensibilisierung, die durch “Flimé” erzielt wurde das Publikum dazu bewegt die Botschaften wahrzunehmen: